Jugendarbeit

Instrumentalunterricht

  • Im Bereich der Ausbildung arbeiten wir sehr eng mit der Musikschule Limbach zusammen, die von unserer musikalischen Leitern Elke Limbach als Inhaberin geleitet wird.
  • Frau Limbach versteht es außerordentlich gut, Kinder für ein Instrument und die Musik zu begeistern und ganz individuell auf jedes einzelne Kind, Jugendlichen oder Erwachsenen einzugehen und individuell zu fördern. Die enorm hohe Qualität der hier angebotenen professionellen Ausbildung wird eindrucksvoll durch die zahlreichen Preisträger aus der Musikschule Limbach bei nationalen und internationalen Wettbewerben belegt.
  • Zudem werden für SpielerInnen jedes Alters permanent Lehrgänge und Seminare des BDZ angeboten, bei denen durch die Mitgliedschaft in unserem Verein deutlich vergünstigte Teilnahmegebühren angeboten werden.

Orchesterarbeit

  • Jugendensemble: ein gutes Zusammenspiel erfordert eine sehr gute Vorbereitung der Schüler vom jeweiligen Ausbilder: Ständige Absprachen betreffend Noten, Probeninhalte zwischen den jeweiligen Ausbildern sind unerlässlich. Eine Besonderheit bei den Jugendensembleproben besteht darin, dass es keine starren Rollenverteilungen gibt. Jeder hat die Chance, sich als Solist zu betätigen. Jeder nimmt aber auch einmal ein Percussioninstrument in die Hand. Die Motivation, diese oder jene Stimme oder Percussioninstrument zu lernen, steigt. Langeweile, Über- und Unterforderung, bequemes Verharren auf eingefahrenen Gleisen, sowie das Gefühl mangelnder Beachtung und Frustration sollen dadurch vermieden werden. Diese Gefahr ist besonders groß, da die Schüler kurze Zeit nach Ausbildungsbeginn in das Jugendorchester integriert werden. Denn: Ziel soll es sein, die Schüler sofort in die Gemeinschaft einzubeziehen, Kommunikation zwischen den Jugendlichen aufzubauen und somit die Angst vor dem Status “Verein” zu nehmen. Es versteht sich von selbst, dass die gewählten Stücke sowohl dem technischen Stand als auch den entwicklungsbedingten musikalischen Gestaltungsmöglichkeiten und vorlieben der Kinder entsprechen. Ein Stück muss immer einen bestimmten Reiz haben.
  • Probenarbeit zur Durchführung von Konzerten und zur Präsentation des Gelernten, Erhöhung der Lernbereitschaft. Einfach: Musik als Erfolgserlebnis.
  • Zusammenarbeit beider Orchester zur ersten Kontaktaufnahme, zum gemeinsamen Musizieren und unbewusster Integration

Freizeit

Der Freizeitbereich nimmt bei uns einen großen Stellenwert ein. Warum?

  • Wie bereits erwähnt, wollen wir die Angst vor dem Verein nehmen. Mit dem Wort “Verein” verbinden die Jugendlichen stets noch die Begriffe Gehorsam, unfreiwillige Gebundenheit, Bewahrung der Tradition ohne Einschränkungen.
  • Wir wollen daher besonders viel freie Zeit mit den Kindern verbringen:
  • um einfach Spaß zu haben und die Kinder für die weitere Zeit zu motivieren
  • Kommunikation zwischen Ausbildern und Jugendlichen und Jugendlichen selbst zu schaffen. Probleme, Erwartungen und  Meinungen  abzuklären, da dies während der musikalischen Arbeit nicht möglich ist.
  • Selbstbestimmung durch Anhörung von Kritik, Verwirklichung eigener Ideen und Vorstellung zu ermöglichen.
  • Ferienfreizeiten und Probenwochenenden: Diese sind die perfekte Kombination von Freizeit und Unterricht. Die Ferienfreizeit des BDZ ermöglichen den Kindern musikalische Eindrücke außerhalb unseres Vereines und somit Erweiterung der musikalischen Erfahrung und neue Beurteilungsfähigkeit, Kennenlernen anderer Spieler aus der Zupferszene, neuer Literatur und Dirigenten, Sensibilisierung für den anderen.

Fazit: Jugendarbeit braucht die Gruppe und somit den Verein als Gemeinschaft. Der Verein ist der notwendige Rahmen, um Kommunikation und soziales Verhalten zwischen den Kindern aufzubauen und gemeinschaftliches Musizieren zu ermöglichen. Die Kombination von Lehr- und Freiräumen schafft eine erfolgreiche musikalische Nachwuchsförderung im Verein.

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